Die Gärtnerei übernahm ich 1992. (Die häusliche Terrasse war zu klein für die mittlerweile zu vielen Bonsais.) Zu diesem Zeitpunkt erinnerte das Außen-

gelände einer Wüste. Es gab keinen Baum oder Strauch, dafür viele Frühbeet-

mäuerchen, was meine Gestaltungsmöglichkeiten sehr begrenzte. Erst nach Entfernung der Frühbeetmauern durch einen engagierten Menschen vor etwa 12 Jahren konnte die heutige Außenanlage entstehen. Dies geschah langsam, durch das immer nur sporadisch vorhandene Baumaterial begrenzt. (Großenteils gefundene Steine und Platten und Reste von Verlegungen).

Die Begrünung der Außenanlagen wurde fast ausschließlich aus wegge-worfenen , gerodeten und gefundenen Pflanzen gestaltet. Allerdings mussten zwischenzeitlich auch einige der damals als erstes gepflanzten Schattier-bäume wieder entfernt und durch passendere ersetzt werden. So hat sich "der Park" immer wieder verändert und ist im Lauf der Jahre zu einer kleinen Oase geworden.

Seitdem hat sich auch das Pflanzensortiment erheblich vergrößert. Gab es in den Anfangszeiten nur Bonsai, so ging es dann auch hin zu Schattenstauden wie Hosta (Funkien) , Taglilien (Hemerocallis) , Astilben etc. und vielen Sukkulenten ( Trockenstauden ) :  Sempervivum (Hauswurz), Sedum ( Fett-henne, Mauerpfeffer etc.) und Delosperma ( Mittagsblumen ) etc. Die Sukkulenten nahm ich auf,  da die kleineren Arten und Sorten gut für die Unterpflanzung von Bonsai geeignet sind .

Immer gibt es bei mir auch eine gewisse Auswahl an Solitären ( gut ent-wickelte Gehölze ) und selbstgestalteten Bonsai ( ausschließlich winterhart ! ).